A k t u e l l e s


Termine 2024:

Veranstaltungen, Vorträge u. Stammtisch:

Termine GeVe. Usingen e.V.
1. u. 2. Quartal 2024
Termine Q1+2 2024.pdf (140.86KB)
Termine GeVe. Usingen e.V.
1. u. 2. Quartal 2024
Termine Q1+2 2024.pdf (140.86KB)


Termine GeVe. Usingen e.V.
3. u. 4. Quartal 2024
Termine Q3+4 2024.pdf (189.44KB)
Termine GeVe. Usingen e.V.
3. u. 4. Quartal 2024
Termine Q3+4 2024.pdf (189.44KB)


Die Öffnungszeiten der Museen bleiben bis auf Weiteres wie veröffentlicht.


AUSFLUG nach HEIDELBERG 

Für Samstag, 31. August 2024, laden wir zu einem Ausflug nach Heidelberg ein. Neben einer Schloss- und Stadtführung wird auch eine Neckarrundfahrt stattfinden.

Näheres entnehmen Sie bitte dem nachfolgenden PDF-Dokument, mit dem Sie sich zugleich bei uns anmelden können. 




 





Heidelberg am Neckar (Quelle: Wikipedia, Copyright 2003 Christian Bienia)

Von der Jungsteinzeit bis zu den Karolingern

Der Geschichtsverein Usingen lud am Samstag, dem 4. Mai bei idealem Wetter zu einer archäologischen Wanderung durch das Usatal ein. Mit knapp fünfzig Teilnehmern wanderte Eckhard Laufer, Hobbyarchäologe und Leiter des Archäologischen Museums in Usingen, zuerst zu einer der interessantesten Ausgrabungsstätten im Usinger Land:

Auf der Beund wurde nach einigen Scherbenfunden 2002 gegraben. Die Archäologen legten nicht nur die Fundamente eines karolingischen Hofes aus der Zeit der ersten belegten Usinger frei, sondern auch germanische Grubenhäuser aus der römischen Kaiserzeit, die auf Grund der Nähe zur Saalburg ein wichtiges Bodendenkmal darstellen. Ein paar römische Scherben, neben den vielen germanischen, belegen den Handel mit den Römern. Daneben fand man auch ein paar bandkeramische Scherben aus der Jungsteinzeit und der Urnenfelderkultur (Bronzezeit). Die Teilnehmer hörten nicht nur von den Funden, sondern auch viel über die Grundlagen der Archäologie und die Geschichten zur Ausgrabung.

Nun ging es weiter entlang der Usa. Unterwegs wurde immer mal kurz angehalten, um auf weitere Fundplätze, wie etwa bei Eschbach und auf dem Hohen Berg, hinzuweisen.

Die zweite wichtige Ausgrabungsstelle liegt nahe der B275 an der Mündung des Eschbachs in die Usa. Hier siedelten die ersten Ackerbauern und Viehzüchter im Usinger Land etwa 5000 v.Chr. Neben den typischen Scherben mit Bandmustern, die diesen Siedlern ihren Namen als Bandkeramiker gaben, fand man hier ein Erdwerk, das etwa 2,5 ha umfasste und mit einst etwa 3m tiefen Gräben umgeben war. Die Universität Frankfurt untersuchte dieses Erdwerk im Jahr 2000 und machte einige Grabungsschnitte nach einer geophysikalischen Prospektion.

Nach gut 2 ½ Stunden waren die Wanderer wieder zurück in Usingen mit viel mehr Wissen über Siedler der Vergangenheit um Usingen.

Am Sonntag, dem 5. Mai konnten sich die Besucher die Funde dieser Grabungen im Archäologischen Museum im Rathauskeller in Usingen ansehen. Auch hier führte Eckhard Laufer durch die Ausstellung, zeigte die Funde aus diesen Grabungen zusammen mit einigen rekonstruierten Gefäßen. Dazu konnten die Gäste Bilder der Grabungen und Fundsituationen an der Leinwand bewundern.

Die Besucher waren sich einig, dass die 10.000-jährige Geschichte des Usinger Landes interessant ist und bleibt.

 

Die Teilnehmer der archäologischen Wanderung mit Eckhard Laufer "auf der Beund" bei Usingen...

... und am nächsten Tag in der Ausstellung im Museum im Rathauskeller in Usingen.

Hier finden Sie weitere Informationen zur Archäologie im Usinger Land.

 

 


 

Geschichtsverein Usingen
besucht das Bergbau- und Stadtmuseum Weilburg

Am Samstag, dem 16. März 2024 besuchte eine Gruppe von gut 20 Personen des Geschichtsvereins Usingen e.V. das Weilburger Bergbau- und Stadtmuseum.

In den 1970iger Jahren, parallel zu den Schließungen der Bergbaugruben im Lahn-Dill-Bereich, hatte das Museum in Weilburg als erstes in Deutschland  in seinem Keller einen künstlichem Stollen angelegt und Bergbau als Museumsthema für sich entdeckt. Im Rahmen der Führung konnten die Usinger Gäste verschiedene Bergbaumaschinen in Aktion sehen, denn darauf legt das Weilburger Museum Wert: viele der technischen Geräte – vor allem der Großgeräte - funktionieren tatsächlich noch und werden mit Stolz vorgeführt. In zwei weiteren Räumen werden Details aus dem Bergbau ausgestellt: Lampen, Gesteinsarten, Werkzeuge und vieles mehr.


Die Führung umfasste aber auch einen Besuch des Stadtmuseums im Obergeschoss. Das Museumsgebäude beherbergte früher auch die nassauische Gerichtsbarkeit. Einige Artefakte der frühen Justiz, etwa Richtschwert, Henkersbeil und Schandmaske werden nun unter Justizias Augen ausgestellt

Wer sich für Nassauer Geschichte begeistert, kam auch nicht zu kurz: gleich mehrere Tafeln mit dem Stammbaum der Nassauer wurden ausgestellt, so dass Interessierte die Verwandtschaft zwischen dem Usinger Walrad, den Weilburger Grafen und dem luxemburgischen Fürstenhaus nach-vollziehen konnten. Daneben finden sich viele Details zum Schloß, Funde der Vor- und Frühgeschichte, eine alte Apotheke und sogar eine große Schmetterlingssammlung. Die gut anderthalb Stunden Führung vergingen wie im Fluge.

Am Ende waren sich alle Besucher einig: das Weilburger Museum ist einen Besuch wert und mit unserer engagierten Führerin machte der Rundgang gleich doppelt Spaß.

 



Ihr Geschichtsverein Usingen e.V.










E-Mail
Anruf
Infos